Hier kommt Licht in Dein Leben!
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Gedankenhygiene

Ich hoffe, Du bist gesund und kannst die Geschehnisse in unserer immer noch sehr verrückten Welt mit etwas Abstand beobachten. 

Denn Abstand schützt uns nicht nur vor der Infektion mit Viren. Der "geistige Abstand" schützt uns vor einer sicherlich ebenso schlimmen Bedrohung: der Infektion unserer Gedanken mit negativen Informationen. 

Und im Grunde ist auch jedes Virus nur das: eine bestimmte Information. 


 

Diese Virus-Information gibt unseren Zellen vor, was sie jetzt zu tun haben: nämlich diese Information zu vervielfältigen und im Körper und in dessen Umkreis zu verbreiten. 

Unser Immunsystem hat gegen Viren mehrere Verteidigungsstrategien, dazu zählt u.a.: die Nachbarzelle zu warnen, sich auf diese Information nicht einzulassen (die beste Strategie!!). Oder Antikörper zu bilden, die die "Informationsverpackung" als fremd erkennen und neutralisieren. 

Leider gibt es auch Verteidigungssysteme im Körper, die über das Ziel hinausschießen und eine so heftige Reaktion (manchmal sogar einen Kampf gegen sich selbst!) starten, die mehr schadet als nutzt. Das schwächt den Körper sehr und richtet große Schäden an. 


 

Jeder Organismus geht also anders mit einer Virus-Information um, das hängt natürlich auch von vielen individuellen Faktoren ab.

Im Grunde ist demnach nicht nur das Virus mit seiner Information das Problem, sondern auch die Art und Weise wie der Körper darauf reagiert. 

Leider können wir (noch?) nicht beeinflussen, welche Haupt-Verteidigungsstrategie unser Körper fährt, wenn eine Virusinformation eintrifft. Aber wir können einen gesunden Lebensstil entwickeln und dazu gehört auch die Stressreduktion durch "Gedankenhygiene".


 

Kontrolliere Deinen "Denker"!

 

Sind unsere Gedanken nicht genauso "anfällig" für Informationen von außen? 

Lassen wir uns nicht auch sehr schnell von angeblichen Fakten, Berichten und Meinungen aus unserer Umwelt "infizieren"?

Auch hier reagiert jeder etwas anders. Den einen bringen manche Informationen völlig aus dem Konzept, so dass die Gedanken nur noch um dieses Thema kreisen. Bei dem anderern geht es "hier rein, da raus". 


 

Wenn Du zu den Menschen gehörst, denen (v.a. schlimme) Informationen von außen nächtelang Kopfzerbrechen bereiten, dann habe ich ein paar Empfehlungen für Dich:


 

1. Setze Dich diesen Eindrücken von außen möglichst wenig aus:  Vermeide es z.B. Nachrichten zu schauen; meide Menschen, die Negativität verbreiten...etc.

 

2. Glaube nicht alles was andere denken, als gut oder schlecht bewerten oder als vermeintliche Fakten verkaufen:

Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Jede Studie liefert ein anderes Ergebnis, je nachdem aus welchem Blickwinkel sie betrachtet wird und welchen Fokus und welche persönlichen Erfahrungen der Betrachter hat. 

Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht. Je nachdem was der Mensch bzw. seine Seele in dieser Welt zu erfahren versucht.

 

3. Glaube nicht alles was Dein Kopf aus diesen Informationen macht und Dir dann ständig einflüstert. Vor allem nicht, wenn Du Dich damit schlecht fühlst. Du bist nicht Dein Denker. 


 

Machen wir es doch wie unser Immunsystem im besten Fall:


 

! Lass uns auf negative Informationen einfach nicht eingehen und sie einfach nicht vermehren. 

 

! Lass uns unsere Gedanken überprüfen und sie von jeder Information über uns oder die Welt befreien, die uns klein, schwach und unglücklich macht. 

 

! Lassen wir nicht zu, dass sich fremde Informationen in unserem Unterbewusstsein als negative Glaubenssätze verbreiten und festsetzen. 


 

Denn wenn die Welt da draußen, mit der Pandemie und anderen Katastrophen, tatsächlich nur ein Spiegel für unser (Unter-)Bewusstsein ist, dann können wir die Welt auch nur verändern, indem wir unser Bewusstsein verändern. 

Das Bewusstsein, dass es nicht die eine Wahrheit gibt, sondern dass die Wahrheit immer nur im Auge des Betrachters liegt. 

Dann brauchen wir die Wahrheit und das "so sein" des anderen nicht mehr bekämpfen und können auch gleichzeitig uns so annehmen wie wir sind. 

Aber bitte erkenne auch meine Gedanken über dieses Thema als eine Information, die es zu überprüfen gilt. Deine Wahrheit und Wahrnehmung der Dinge und Deine Lösungs-Strategie kann und darf ganz anders aussehen. 

 

Bleib also hoffnungsvoll und mutig und vor allem bleib stets in dem Gefühl als wärest Du schon dort wo Du sein möchtest! 

 

Ganz liebe Grüße von

Silke Tauber

 

 

 

 

Masken fallen lassen

Es ist so viel Zeit vergangen seit meinem letzten Newsletter an Dich. Damals hatte ich mich mit dem Thema "Virus" beschäftigt, welches eine bestimmte Information beinhaltet. Und mit welchen Methoden unser Körper ein Virus bekämpft oder wie eine "virale" Information auch unsere Gedanken infiziert.

Wer hätte gedacht, dass uns das Thema immer noch begleitet. Und dass es mittlerweile sogar unsere Gesellschaft spaltet. Also eigentlich nicht das Virus, sondern die Meinungen darüber, wie es am besten zu bekämpfen ist bzw. ob es überhaupt den ganzen Trubel wert ist.

Auch mich hat dieser "Meinungs-Kampf" beschäftigt und sehr herausgefordert. Und ich durfte erkennen, dass hierin auch ein großes Heilungspotential liegt.


 

Auf allen Seiten beherrscht uns im Grunde eine bestimmte Angst: Angst vor Krankheit und Tod, Angst vor Ausgrenzung, Angst vor Existenzverlust, Angst vor Manipulation, Angst vor Freiheitsverlust, Angst vor dem Verlust geliebter Menschen, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Schuld, Angst vor Abwertung, Angst vor Fehlern, Angst vor Strafe, etc. Unsere Gefühlswelt wird durch diese ungewohnte und unkontrollierbare Situation im Außen enorm in Aufruhr gebracht.

Welche Angst wird bei Dir momentan am stärksten getriggert? Gegen welche Angst, gegen welches Gefühl kämpfst Du vielleicht -unbewusst- schon Dein ganzes Leben lang an? 


 

Wenn wir dagegen ankämpfen, dann wollen wir diesem Gefühl, das wir fürchten, keinen Platz in unserem Leben geben, wir wollen es nicht fühlen. Doch je mehr wir versuchen hier einen Deckel drauf zu legen, umso stärker wird der Druck darunter. 

Warum haben wir Angst vor Gefühlen? Und warum haben wir so viel Angst unsere Gefühle zu zeigen?

Sicherlich sind viele Gefühle sehr, sehr schmerzhaft oder zumindest absolut unangenehm.

Wir haben aber auch schon als Kinder gelernt, dass bestimmte Gefühle erwünscht und andere unerwünscht sind. Aus meiner Kindheit kenne ich noch den Satz "Heul nicht rum". Es gab sozusagen Tabu-Gefühle, dazu zählten neben Traurigkeit auch Eifersucht oder Neid, die Angst vor dem Alleinsein, sich verletzt zu fühlen (verletzlich zu sein!!), etc..... Wut war auch nicht gewünscht. Wo also hin mit den unerwünschten Gefühlen? In den Keller sperren!


 

Wir entwickeln dann Ersatzstrategien, Ersatzgefühle. Wir lachen, obwohl uns zum Weinen ist. Wir zeigen nach außen eine Stärke, eine Unverwundbarkeit, die wir innerlich gar nicht fühlen. Kennst Du das auch? Wie oft hast Du eine Gefühls-Maske aufgesetzt? Welche Gefühle durftest Du nicht preisgeben?

(Wie irrwitzig, dass wir heute tatsächlich nur noch mit Stoff-Masken am öffentlichen Leben teilnehmen dürfen. Jede Gefühlsregung wird verdeckt.)

Und häufig kennen wir durch jahrelanges Training der Ersatz-Gefühle die verdrängten Gefühle gar nicht mehr. Und wir verbrauchen jede Menge Energie, sie weiterhin im Keller versteckt zu halten....vor uns selbst und vor anderen.

Leider kommen sie dann gerne durch die Hintertür rein, die ungewollten Gefühle: In der Begegnung und Beziehung mit anderen Menschen oder in alltäglichen Situationen bieten sich viele Gelegenheiten für unsere "Keller-Kinder" sich zu zeigen und uns Stress zu machen. Machmal erscheinen sie uns auch in Form von körperlichen Symptomen, die wir natürlich ebensowenig annehmen wollen.


 

Wäre es nicht wunderbar, diesen Kampf zu beenden? Uns endlich unseren "Schattenkindern" zuzuwenden und unsere wunden Punkte liebevoll in den Arm zu nehmen? Unsere tiefe Verwundbarkeit zu akzeptieren und zu leben? Die Masken endlich fallen zu lassen?

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Es ist ein Prozess, ein neuer Weg und ein Abenteuer. Und sicherlich gibt es hierfür auch kein Patent-Rezept, keine Garantien. Aber es beginnt mit einer einfachen Entscheidung, es wagen zu wollen.

 

Und wie wunderbar wäre es, immer mehr Menschen in ihrer Verwundbarkeit zu erkennen? Sich mit seiner eigenen Verwundbarkeit im Anderen zu spiegeln? Denn dann ist eine tiefe Verbundenheit von Herz zu Herz möglich, egal wie unterschiedlich Gedanken, Ansichten und Meinungen auch sein mögen. Und nichts und niemand wäre mehr in der Lage uns auseinander zu bringen oder uns gar gegeneinander aufzuhetzen.


 

Lassen wir uns einfach gegenseitig mit Verwundbarkeit infizieren, dann können alle Masken fallen.


 

Bleib also hoffnungsvoll und mutig und vor allem bleib stets in dem Gefühl als wärest Du schon dort wo Du sein möchtest! 

 

Ganz liebe Grüße von

Silke Tauber

 

 


 

Spielregeln des Familiensystems

Wir lernen schon als Kinder:

Um bei einem Spiel mitmachen und "gewinnen" zu können, ist es wichtig, die Spielregeln zu beherrschen! Jeder übernimmt seine Spielfigur in dem Spiel und bleibt für diese allein verantwortlich. Werden die Regeln nicht eingehalten, gibt es Konflikte und Stress.

 

"Spielregeln" sind in jedem sozialen Gefüge notwendig, um die Ordnung aufrecht zu erhalten.

In einer Gesellschaft gibt es viele verschiedene soziale Systeme:

An unserem Arbeitsplatz gehören wir dem System des Unternehmens an. Unsere Schulkinder gehören dem Schulsystem an. In einem Verein entscheiden wir uns für ein System, das Menschen mit einem gemeinsamen Hobby verbindet usw.

 

Es werden Ämter und Positionen ausgeschrieben und besetzt, damit jedes Mitglied in der Struktur weiß, was seine Aufgabe und seine Verantwortung in diesem Gefüge ist. Meistens haben ältere Mitglieder, die dem System schon länger angehören, Positionen mit mehr Verantwortung und Jüngere nehmen und lernen von den Älteren.

 

Auch jede Familie ist ein soziales System und unterliegt einer solchen Ordnung und Struktur. Allerdings gibt es hier einen wichtigen Unterschied zu anderen Systemen:

Wir können uns die Zugehörigkeit zu unserem Familiensystem nicht aussuchen. Wir haben nicht die freie Wahl hinzuzukommen oder auszuscheiden. Mit der Geburt treten wir in dieses System ein, gekündigt werden kann niemand.

 

Unseren ersten Platz, den wir im Familiensystem einnehmen, ist der des Kindes unserer Eltern. In dieser Rolle werden wir immer bleiben, auch wenn wir das Elternhaus verlassen. Wenn wir selbst Kinder kriegen, kommt die Rolle der Eltern hinzu.

 

Die Eltern, als die Erwachsenen, nehmen die Rolle der "Großen" ein, die Kinder die Rolle der "Kleinen". Zumindest sollte das so sein.

 

Dabei meint "Groß-Sein" nicht "besser sein". "Groß" beschreibt hier im Grunde eine Haltung, eine bestimmte Denkweise oder ein bestimmtes Gefühl: mit sich im Reinen zu sein und ruhig und mit Liebe und Verständnis auf die Situation seines Kindes schauen zu können.

 

Aber mal ehrlich:

Sind wir wirklich immer mit uns im Reinen? Können wir in jeder Situation ruhig und verständnisvoll bleiben?

Tatsächlich bringen uns unsere Kinder regelmäßig aus der Fassung, aus unserem Konzept. Wir wünschen uns dann häufig von unseren Kindern, dass sie selbständig Rücksicht nehmen auf uns und unsere Bedürfnisse, oder dass sie Verständnis zeigen für unsere Wut, die ihr Verhalten manchmal in uns hervorruft.

 

Was hier passiert ist durchaus menschlich, aber im Sinne der Spielregeln des Familiensystems komplett verdreht. In dem Moment, in dem wir von unseren Kindern Verständnis für uns und unser Verhalten erwarten, haben wir die Rollen getauscht:

Wir sind die Kleinen!

 

Wir rechtfertigen unser Gefühl der Wut, des Ärgers, der Enttäuschung oder was auch immer an Gefühl auftaucht häufig damit, dass unser Kind sich falsch verhalten hat. Wir geben dem Kind innerlich die Schuld an unserem Gefühl und damit auch an unserer Reaktion darauf.

Wenn unsere Kinder gar Gefühle der Ohnmacht in uns provozieren neigen wir schlimmstenfalls zu seelischer oder gar körperlicher Gewalt dem Kind gegenüber.

 

Und hier kommt die gute Nachricht:

Unser Kind ist in Wirklichkeit niemals verantwortlich für unser Gefühl. Im Grunde weist uns unser Kind mit seinem Verhalten auf ein Gefühl hin, das schon lange in unserem Innersten steckt und nach Aufmerksamkeit schreit.

Unsere Kinder sind unsere größten Helfer zu reifen und wirklich "Erwachsen" und "Groß" zu werden und endlich mit uns ins Reine zu kommen.

 

Und wenn wir erkennen und akzeptieren, dass wir alleine verantwortlich sind für unsere Gefühle und unser Handeln, dann und nur dann sind wir auch in der Lage daran etwas zu ändern.

Durch die Übernahme der Verantwortung für uns selbst, kommen wir aus der Ohnmacht in die Macht. Wir können endlich am Spiel des Lebens mit Freude "mitspielen und gewinnen".

 

Das klingt in der Theorie vielleicht alles ganz einfach, leider haben wir aber nicht gelernt, Verantwortung für unser "Spiel" zu übernehmen, denn die wenigsten von uns hatten Eltern, die uns das vorbildlich hätten beibringen können. Oft wurde in unserer Herkunftsfamilie schon mithilfe von -meist unbewussten- Schuldzuweisungen erzieherisch "gearbeitet". Die "Spielregeln" wurden nicht eingehalten.

 

Glücklicherweise ist es aber nie zu spät dafür, der oder die"Große" zu werden. Und glücklicherweise gibt es heute ganz viele Möglichkeiten und Werkzeuge, die uns dabei unterstützen können.

 

 

Familienaufstellungen:

 

Mit Hilfe einer Familienaufstellung können wir die Dynamik sichtbar machen, die in einer Familie herrscht. Wir können erkennen, wer welche Rolle spielt, wer nicht an seinem Platz steht und wer fremde Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernommen hat. Wir machen sichtbar, wo die Spielregeln nicht eingehalten werden.

 

Wann und warum haben wir vielleicht mit unseren Eltern schon die Rollen getauscht?

Wo haben unsere Eltern uns überfordert? Wo wurde uns etwas abverlangt, was wir als Kinder nicht leisten konnten? Wo haben wir Verantwortung und Aufgaben für unsere Eltern übernommen, weil sie nicht wirklich "Große" waren?

 

Diese unbewussten Platz-bzw. Rollenwechsel in einem Familiensystem nennt man auch Verstrickungen. Verstrickungen rauben Kindern unglaublich viel Energie, die ihnen für ihr eigenes Leben fehlt.

Leider verbleiben wir auch als Erwachsene oft noch in den Verstrickungen aus unserer Kindheit gefangen. Kommen dann unsere eigenen Kinder dazu, gelangen wir mit unserer Energie an unsere Grenzen. Denn nun tragen wir nicht nur -unbewusst- die Verantwortung für unsere Eltern bzw. deren Aufgaben, sondern auch noch für unsere Kinder.

 

 

Fühlen wir uns ständig überfordert in unserer Elternrolle ist es hilfreich sich einmal folgende Fragen zu stellen:

Wem versuchen wir es immer noch recht zu machen?

Versuchen wir einen perfekten Haushalt zu führen, weil unsere Mutter das immer von uns oder auch von sich selbst verlangt hat?

Stehen wir vielleicht für die Bedürfnisse und Angelegenheiten unserer Eltern jederzeit abrufbereit zur Verfügung, damit wir ihnen keine Enttäuschung oder gar ärgerliche Gefühle bereiten?

Spielen wir im Streit zwischen unseren Eltern immer wieder die Vermittlerrolle? Oder werden wir gar aufgefordert uns für oder gegen ein Elternteil zu positionieren?

Gehen wir wirklich unserem Berufswunsch nach oder machen wir das vielleicht Papa zu Liebe? Oder erfüllen wir unbewusst den Traum unserer Mutter, die ihren nicht leben durfte?

Oder verweigern wir uns unser Glück, weil es unseren Eltern auch nicht vergönnt war?

Was tun wir allein aus dem Grund, uns nicht schuldig fühlen zu müssen?

 

 

Verstrickungen passieren in der Regel völlig unbewusst und die Motivation ist im Grunde fast immer die bedingungslose Liebe des Kindes für seine Eltern.

 

Die Lösung ist, unseren Eltern die Verantwortung für ihr Leben und ihr Schicksal zurückzugeben. Wir können ihnen das zumuten, wir müssen ihnen das zumuten, um in unsere eigene Kraft zu kommen.

Sie sind die Großen. Und nur wenn wir ihnen ihre Gefühle, Sorgen und Nöte zumuten, können auch sie endlich daran wachsen.

Das ist nicht nur ein Akt der Liebe und des Respekts unseren Eltern gegenüber, das verlangt die oberste Spielregel eines jeden Familiensystems:

Jeder trägt sein eigenes Schicksal.

 

Wir haben nicht die Wahl, in unserem Familiensystem mitzuspielen oder nicht. Aber wir haben die Wahl, unsere Rolle darin anzunehmen und die Rolle, die Zugehörigkeit und die Lebensweise der anderen zu achten.

 

Im Verhältnis zu unseren Eltern bleiben wir immer die "Kleinen" und nur wenn wir diesen Platz akzeptieren, können wir für unsere Kinder die "Großen" sein und sie stets liebe- und verständnisvoll durch alle Situationen begleiten.

 

Sind wir in unserer Kraft und an unserem Platz im System, werden unsere Kinder sich sicher fühlen und sie werden in uns keine Gefühle der Ohnmacht mehr provozieren können. Auffälliges Verhalten ihrerseits wird dadurch überflüssig.

Und auch für unsere Eltern können wir dann eine liebevolle Unterstützung im Alter sein, deren Motivation nicht Schuldgefühle sind sondern der freiwillige Wunsch.

 

 

Werden wir trotzdem ab und an an unsere Grenzen gebracht, dürfen wir auch in dieser Situation die Großen bleiben und unseren Kindern zeigen, wie wichtig es ist, sich Fehler und eigene Grenzen einzugestehen, ohne sich selbst oder andere dafür schuldig zu sprechen.

 

Denn die perfekte Mutter oder den perfekten Vater gibt es nicht. Und dieses "Nicht perfekt sein müssen" befreit auch unsere Kinder von einem großen inneren Druck und gibt ihnen die Sicherheit ihr eigenes Leben meistern zu können und für ihre Kinder später den Platz der Großen im Familiensystem mit Leichtigkeit und Freude einnehmen zu können.

 

 

Es lohnt sich die Regeln im "Spiel des Lebens" zu verstehen und zu beherrschen! Dann macht es Spaß und gelingt.

 

 

 

Dr. Silke Tauber, systemische Familienberaterin

 

 

 

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